| PE - Perpetuum Ebner Im Jahre 1911 trat Josef Steidinger nach Meinungsverschiedenheiten mit seinem Bruder Christian aus der 1906 gemeinsam gegründeten Firma Gebrüder Steidinger aus. |
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![]() Er erhielt seine Geschäftsanteile in Bestandteilen für Federwerke "ausbezahlt". |
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Er erwarb 1912 die ehemalige "Klostersäge". Diese wurde abgebrochen und das dazugehörige Wohnhaus auf drei Stockwerke erhöht. Am ehemaligen Sägekanal wird ein Wasserkraftwerk mit 2 x 20 PS Leistung errichtet. |
![]() Es werden vor allem Federwerke für Sprechmaschinen und Orchestrien, sowie Drehteller-Reklamewerke hergestellt. |
![]() Während des 1. Weltkrieges werden vor allem Rüstungsaufträge erledigt; wobei
in geringem Umfang weiterhin Federwerke produziert werden. |
![]() 1920 werden bei Perpetuum von nun 90 Mitarbeitern auch erstmals komplette Grammophone gefertigt. |
![]() Als der Firmengründer Josef Steidinger |
| Die Firma wird nun von den Söhnen Hermann und Arthur, sowie der Tochter Hermine Steidinger geleitet. | ||
![]() Hermine Steidinger |
![]() Arthur Steidinger |
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Der Firmennahme wird geändert in
![]() Neben den Federwerken wird ab 1931 ein neuentwickelter, elektrischer Phonoantrieb hergestellt. |
![]() Im Jahre 1934 beginnt bei Perpetuum die Serienfertigung des ersten kompletten Plattenspielerchassis mit Elektromotor und elektromagnetischem Tonabnehmer (Ebner). |
ist St. Georgen im Schwarzwald.
Mitinhaber Herman Steidinger scheidet noch im Jahr 1936 aus der Firma aus.
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![]() Albert Ebner |
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| 1948 wird der von Mitinhaber Arthur Steidinger entwickelte erste "Phonokoffer" mit eingebautem Verstärker und Lautsprecher produziert. | ![]() |
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| Der erste PE - Plattenwechsler "Automat" (später "PW 10") kam 1949 auf den Markt. |
Ab 1951 werden von wieder 500 Mitarbeitern die drei-tourigen Plattenwechsler Typen "Rex", später "Rex A" in großen Stückzahlen produziert. |
In den Jahren 1952 - 54 wurden bei PE auch Kühlschränke gefertigt; da der Erfolg am Markt angesichts der renommierten Konkurrenz eher bescheiden war, stellte man die Fertigung wieder ein.

Ein neues, großzügiges Betriebsgebäude, das die bisherige Produktionsfläche auf einen Schlag verdoppelt, wird 1954 eingeweiht.
Ab 1957 werden alle Plattenspieler und Plattenwechsler mit vier-tourigem Antrieb gefertigt.
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Die Wechsler-Typen "Rex A", "Rex de Luxe" und später "PE 66" werden in Stückzahlen bis teilweise weit über eine Million mal gefertigt und verkauft. Sie sind in den Tonmöbeln fast aller namhafter Hersteller eingebaut. | ![]() Fertigung 1955 |
PE-Phonokoffer Musical 7![]() |
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PE-Studio 2![]() |
PE 33 Studio![]() |
PE 2020![]() |
Als im Jahre 1970 das Zweigwerk Hornberg eröffnet wird, hat die Firma PE
ca. 1.400 Mitarbeiter.
Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei PE wird 1971 zwischen den
ehemaligen Konkurrenten DUAL und PE "zur besseren Auslastung der Kapazitäten" eine "engere Zusammenarbeit" vereinbart, wobei PE zunächst
"weitgehend" selbständig bleiben soll, die "Gesamtleitung" aber an DUAL übergeht. Zum Jahreswechsel 1972 / 73 wird PE vom langjährigen
Konkurrenten DUAL ganz übernommen, wobei man offiziell von einem
"Zusammenschluss" spricht.
Die Betriebsgebäude werden teilweise weiter genutzt, die Belegschaft zum Teil
übernommen.
Unter dem Markennahmen PE werden noch bis 1974 Plattenspieler - allerdings
mit "Dual-Technik" - gefertigt und vertrieben; danach ist die Marke erloschen.